Melatonin und seine Wirkung

Sei bereit für den Tag – dank einer erholsamen Nacht

Das Schlafhormon Melatonin ist wichtiger Bestandteil unseres Schlaf-Wach-Rhythmus. Es hilft uns nicht nur dabei, zeitnah nach dem zu-Bett-gehen einzuschlafen, sondern sorgt auch dafür, dass unser Schlaf erholsam ist. Nur so können wir am nächsten Morgen fit in den Tag starten. 

Durch verschiedenste Einflüsse, denen wir Menschen tagtäglich ausgesetzt sind, wird die körpereigene Produktion von Melatonin beeinträchtigt – entweder positiv oder negativ. 

Doch was genau ist Melatonin und wie funktioniert es?

Melatonin ist ein Neurohormon und wird vom menschlichen Körper hauptsächlich von der Zirbeldrüse produziert. Die sitzt in einem Teil unseres Gehirns. Gebildet wird Melatonin mit Hilfe des als Glückshormon bekannten Nervenbotenstoffs Serotonin.

Den Höhepunkt ihrer Ausschüttung erreicht die Zirbeldrüse ungefähr zwischen zwei und vier Uhr nachts; danach wird die Ausschüttung langsam aber sicher wieder zurückgefahren.

Stiftung Warentest (2020): Hormon Melatonin, abgerufen am 06.01.2021: https://www.test.de/medikamente/wirkstoff/hormon-melatonin-w1094/

Dieses körpereigene Zeitmanagment ermöglicht uns einerseits eine tiefe Schlafphase und andererseits genügend Zeit um in Ruhe aufzuwachen.

Was haben Licht und Dunkelheit mit Melatonin zu tun? 

Wie viel von dem Hormon letztendlich ausgeschüttet wird, hängt von Licht, Dunkelheit und unseren Augen ab. Denn fällt Tageslicht auf die Netzhaut, wird die Melatoninbildung gehemmt, während Dunkelheit die Ausschüttung anregt. So unterstützen zum Beispiel längere Dunkelphasen im Winter die Produktion von Melatonin im Körper, während lange Tageslichtphasen im Sommer diese eher einschränkt. 

Bei einsetzender Dunkelheit wird das Schlafhormon also unmittelbar und in immer höherer Dosis in unser Blut abgegeben. In der Nacht ist unser Melatoninspiegel etwa zwölfmal höher als tagsüber!

Aktories, K. et al: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 11. Auflage, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2013

Die Balance zwischen Licht und Dunkelheit ist also enorm wichtig für unseren Melatoninspiegel. 

Wenn ihr euch im Laufe des Abends kontinuierlich weniger Licht aussetzt und dann in einem gut abgedunkelten Schlafzimmer zu Bett geht, erhöht ihr eure Chancen auf eine wahrhaftig erholsame Nacht. 

Um ausreichend Melatonin produzieren und somit einen hochwertigen Schlaf garantieren zu können, sollte man einen regelmäßigen Schlafrhythmus (geht am besten nicht zu spät schlafen!) und einen allgemein gesunden Lebensstil einhalten.

Was kann man tun, wenn unser Schlaf negativ beeinflusst wird? 

Einen gesunden Lebensstil dauerhaft beizubehalten ist nicht immer leicht. Ob Schichtarbeit, Stress, abends zu lange vor dem Laptop zu sitzen oder zu viele koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Alkohol zu sich zu nehmen – wer kennt es nicht? Viele vergessen, dass sogar das über Nacht ladende Handy Lichtquellen erzeugt, welche sich negativ auf die Bildung des Schlafhormones auswirken.

Ein niedriger Melatoninspiegel ist dann die Folge. Das bedeutet, dass dem Körper das Schlafhormon – zusätzlich zur (dann geringen) körpereigenen Produktion -künstlich zugeführt werden muss. 

Wenn ihr dies nicht tut, riskiert ihr schlaflose Nächte, welche im Umkehrschluss zu schlechter Laune am Tag führen. Das kann sich dann auf eure Arbeit, eure Beziehungen oder sogar eure psychische Gesundheit auswirken und macht den Teufelskreis perfekt!

Denn das Hormon hilft uns nicht nur beim Einschlafen per se, es hat Einfluss auf viele Funktionen des Körpers:

Der Energieverbrauch wird heruntergefahren, der Blutdruck sowie die Körpertemperatur wird gesenkt, das Immunsystem wird angekurbelt und Gedächtnisstränge werden gestärkt.

Aktories, K. et al: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 11. Auflage, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2013

Die Einnahme von Melatonin als Nahrungsergänzungsmittel sorgt demnach nicht nur dafür, unsere Einschlafphase zu verkürzen und unseren Schlaf zu verbessern, sondern bereichert unser gesamtes Leben. Ein Allrounder also – und daher umso wichtiger für uns Menschen!

Wie sieht es mit möglichen Nebenwirkungen aus?

Solltest du regelmäßig Medikamente zu dir nehmen, lohnt es sich vor der Einnahme von Melatonin immer, bei deinem Arzt oder Apotheker nachzufragen, wie sich die Präparate miteinander vertragen. 

Die Langzeitwirkung des Präparates ist derzeit nämlich noch nicht ausreichend erforscht. Sicher ist jedoch, dass eine künstliche Melatonin-Zufuhr situationsbedingt, also nach Bedarf, absolut ungefährlich ist. Auch eine Wechselwirkung mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln tritt enorm selten auf.

Ärzten zufolge haben nur 0,01 bis 0,1 Prozent der Benutzer über Kopfschmerzen oder leichten Schwindel geklagt.

Holst andersen, L. P.; Gögenur, I. et al. (2015) Clinical Drug Investigation. The Safety of Melatonin in Humans. Vol. 36, Issue 3, pp. 169-175: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs40261-015-0368-5

Genau zu beachten ist hierbei nicht nur die bitte geringe Dosis des Mittels, sondern auch die Zeit der Einnahme – die sollte zum immer gleichen Zeitpunkt ca. eine Stunde vor dem zu-Bett-gehen stattfinden. 

Neben Melatonin finden sich in unserem Sleep+ weitere Inhaltsstoffe wie 5-HTP und L-Theanin – alle natürlicher Herkunft und in der Kombination besonders gut verträglich. 

Also – habt ihr Probleme beim Einschlafen oder könnt euren Alltag aus verschiedenen Gründen nicht auf eine ausreichende, vom Körper produzierte Melatonin-Bildung ausrichten? Dann scheut euch nicht, diese mit unseren Melatonin-Supplements zu unterstützen. Denn wenn ihr euch nachts zu lange mit den Problemen von morgen herumwälzt, seid ihr am nächsten Tag zu müde, diese zu lösen.

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